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Bundesgerichtshof
Urt. v. 24.10.1968, Az.: II ZR 214/66

Willensmängel; Weisunggebender Vertretener; Täuschung; Willenserklärung des Vertretenden; Prozeßbevollmächtigter; Vergleichsabschluß

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
24.10.1968
Aktenzeichen
II ZR 214/66
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1968, 11017
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BGHZ 51, 141 - 148
  • BB 1969, 556
  • DB 1969, 571-572 (Volltext mit amtl. LS)
  • DB 1969, 572-573 (amtl. Leitsatz)
  • MDR 1969, 460-462 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1969, 925-928 (Volltext mit amtl. LS) "persönliche Teilnahme einer Partei an den Verhandlungen"

Redaktioneller Leitsatz

1. Zur analogen Anwendung der Vorschrift auf Willensmängel in der Person des Vertretenen.

2. Zugunsten eines weisunggebenden Vertretenen, der eine durch Täuschung beeinflußte Willenserklärung des Vertretenden (hier: Prozeßbevollmächtigter beim Vergleichsabschluß) gem. § 123 BGB anficht, ist die Vorschrift anzuwenden.