Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 19.11.1999, Az.: 2 BvR 565/98
Unzulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde wegen Fristversäumung; Verschulden bei Fristversäumung; Fristwahrung durch Übersendung eines Schriftsatzes per Telefax; Belegung eines Telefaxgerätes als gewöhnliches Ereignis
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 19.11.1999
- Aktenzeichen
- 2 BvR 565/98
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1999, 29859
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BRAK-Mitt 2000, 128
- CI 2000, 107-108
- DStZ 2000, 232 (Kurzinformation)
- HFR 2000, 302
- MDR 2000, 168 (Volltext mit red. LS)
- MittRKKöln 2000, 54-55
- NJW 2000, 574 (Volltext mit red. LS)
- NJW 2000, 1621-1623 (Urteilsbesprechung von Assessor Wolfgang Späth)
- NVwZ 2000, 313 (red. Leitsatz)
Redaktioneller Leitsatz
Die Belegung des Telefaxgerätes durch eine andere eingehende Sendung ist als gewöhnliches Ereignis und nicht als ein, der technischen Störung gleichzuachtender Umstand anzusehen.