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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 20.05.1987, Az.: 1 BvR 762/85

Vereinbarkeit mit dem GG; Schädigung eines Kindes; Berufskrankheit der Mutter; Gesetzliche Unfallversicherung; Leistungsausschluß

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
20.05.1987
Aktenzeichen
1 BvR 762/85
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1987, 12278
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
SG Mainz - 09.12.1982 - AZ: S 3 U 143/81
LSG Rheinland-Pfalz - 21.05.1984 - AZ: L 3 U 31/83
BSG - 30.04.1985 - AZ: 2 RU 44/84

Fundstellen

  • BVerfGE 75, 348 - 361
  • BB 1987, 1673
  • MDR 1987, 902 (amtl. Leitsatz)
  • NJW 1988, 757-758 (Volltext mit amtl. LS)
  • VersR 1987, 946-947 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

Es ist mit dem GG vereinbar, daß ein Kind, das durch eine Berufskrankheit seiner Mutter geschädigt, aber erst nach Eintritt der Berufskrankheit gezeugt worden ist, von den Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung ausgeschlossen bleibt (i.A.an BVerfGE 45, 376 [BVerfG 22.06.1977 - 1 BvL 2/74]).