Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 18.02.1970, Az.: 2 BvR 481/68
Soldat; Freiheitlich-demokratische Grundordnung; Aufhetzung; Truppendienstgericht; Disziplinarrechtliche Bestrafung; Disziplinarrechtlicher Straftatbestände
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 18.02.1970
- Aktenzeichen
- 2 BvR 481/68
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1970, 10920
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BVerfGE 28, 51 - 55
- DÖV 1971, 680 (Kurzinformation)
- MDR 1970, 824-825 (Volltext mit amtl. LS)
Redaktioneller Leitsatz
1. Auf Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG kann sich nicht berufen, wer als Soldat versucht, seine Kameraden gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung aufzuhetzen und deshalb letztlich vom Truppendienstgericht disziplinarrechtlich bestraft worden ist.
2. Den Anforderungen genügen §§ 7, 8 und 17 Abs. 2 SoldG , die Art. 103 Abs. 2 GG von der gesetzlichen Bestimmtheit disziplinarrechtlicher Straftatbestände fordert.