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Bundesgerichtshof
Urt. v. 16.11.1967, Az.: III ZR 12/67

Verjährungsfrist; Schadensersatzansprüche; Vertragsverhandlungen; Vertragsschluß; Erfüllungsanspruch; Vertrauensinteresse; Erfüllungsinteresse

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
16.11.1967
Aktenzeichen
III ZR 12/67
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1967, 10714
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BGHZ 49, 77 - 84
  • BB 1968, 12
  • DB 1968, 129-130 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1968, 216 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1968, 547-549 (Volltext mit amtl. LS)

Redaktioneller Leitsatz

Gem. § 197 BGB gilt die 30-jährige Verjährungsfrist für die im Gesetz ungeregelt gebliebenen Schadensersatzansprüche wegen Verschuldens bei Vertragsverhandlungen/Vertragsschluß. Nur in Ausnahmefällen gilt die für den einschlägigen Erfüllungsanspruch bestimmte kürzere Frist, und zwar immer bei wenn sich der verlangte Schadensersatz (Vertrauensinteresse) inhaltlich mit dem Erfüllungsinteresse deckt.