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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 12.04.2023, Az.: 1 BvR 2380/21,1 BvR 2449/21

Festsetzung des Gegenstandswerts der anwaltlichen Tätigkeit

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
12.04.2023
Aktenzeichen
1 BvR 2380/21,1 BvR 2449/21
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2023, 41406
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BVerfG:2023:rs20230412.1bvr238021

Tenor:

Unter Berücksichtigung der subjektiven und objektiven Bedeutung der Verfahren und ihrer Förderung durch die jeweilige anwaltliche Tätigkeit (vgl. BVerfGE 79, 365 [BVerfG 28.02.1989 - 1 BvR 1291/85] <369 f.>) werden die Werte des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren 1 BvR 2380/21 auf 120.000 Euro (in Worten: einhundertzwanzigtausend Euro) und im Verfahren 1 BvR 2449/21 auf 40.000 Euro (in Worten: vierzigtausend Euro) festgesetzt.

Richter Wolff ist im vorliegenden Verfahren nach § 18 Abs. 1 Nr. 2 BVerfGG von der Ausübung seines Richteramtes ausgeschlossen, weil er die Beschwerdeführerinnen zu I.1., 2. und 3. bis zu seiner Ernennung als Richter des Bundesverfassungsgerichts als Bevollmächtigter vertreten hat. Der Senat berät und entscheidet daher in verminderter Besetzung, § 19 Abs. 4 BVerfGG findet keine analoge Anwendung (vgl. BVerfGE 140, 115 [BVerfG 22.09.2015 - 2 BvE 1/11] <136 f. Rn. 49 ff.> m.w.N.).