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Bundesarbeitsgericht
Beschl. v. 07.08.1990, Az.: 1 ABR 58/89

Mitbestimmungsrecht des Personalrates; Einführung der gleitenden Arbeitszeit; Beschlußverfahren ; Antragsbefugnis der Stufenvertretung

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
07.08.1990
Aktenzeichen
1 ABR 58/89
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 1990, 10049
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
ArbG Mönchengladbach 13.12.1988 - 3 (2) BV 42/88
LAG Düsseldorf 22.03.1989 - 11 TaBV 20/89

Fundstellen

  • AuR 1990, 389 (amtl. Leitsatz)
  • BB 1990, 2270-2271 (amtl. Leitsatz)
  • DB 1990, 2532 (amtl. Leitsatz)
  • InfAuslR 1990, 382 (amtl. Leitsatz)
  • NZA 1991, 354 (amtl. Leitsatz)
  • RdA 1990, 382
  • ZTR 1991, 43 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

1. Auch nach der Neufassung des Unterzeichnungsprotokolls zu Art. 56 IX NTS-ZA durch die Vereinbarung vom 18. 5. 1981 hat die Betriebsvertretung nach VI a dieses Unterzeichnungsprotokolls ein Mitbestimmungsrecht bei der Einführung der gleitenden Arbeitszeit in der Dienststelle.

2. Im personalvertretungsrechtlichen Beschlußverfahren ist auch die Stufenvertretung berechtigt, die Feststellung zu beantragen, daß dem örtlichen Personalrat ein Mitbestimmungsrecht zusteht (im Anschluß an BVerwG, NVwZ 1987, 141 = PersV 1987, 155 [BVerwG 04.04.1985 - BVerwG 6 P 37.82]).