Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 18.03.1988, Az.: BVerwG 8 C 92/87
Erschließungsbeitragsansprüche; Volle Geltendmachung; Beitragsschuldverhältnis; Sachliche Erschließungsbeitragspflicht; Begründung; Beendigung; Gemeindlicher Beitragsanspruch; Länder; Nacherhebung; Beitragsteil; Einschränkende Voraussetzungen
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 18.03.1988
- Aktenzeichen
- BVerwG 8 C 92/87
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1988, 12598
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 127 Abs. 1 BBauG
- § 135 Abs. 5 BBauG
- § 127 Abs. 1 BauGG
- § 135 Abs. 5 BauGB
Fundstellen
- BVerwGE 79, 163 - 170
- DVBl 1988, 899-901 (Volltext mit amtl. LS)
- NVwZ 1989, 159-161 (Volltext mit amtl. LS)
- NVwZ 1989, 531-534 (Urteilsbesprechung von Prof. Dr. Wilfried Erbguth)
- NVwZ-RR 1989, 162 (amtl. Leitsatz)
Redaktioneller Leitsatz
Entstandene Erschließungsbeitragsansprüche und volle Geltendmachung:
- Beitragsschuldverhältnis, das durch die sachliche Erschließungsbeitragspflicht begründet ist, erst beendet, wenn der gemeindliche Beitragsanspruch untergegangen ist;
- die Länder können nicht die Nacherhebung eines Beitragsteils, der bisher nicht geltendgemacht wurde, von einschränkende Voraussetzungen abhängig machen.