Bundesgerichtshof
Beschl. v. 03.03.2026, Az.: IX ZA 1/26
Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 03.03.2026
- Aktenzeichen
- IX ZA 1/26
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2026, 12795
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BGH:2026:030326BIXZA1.26.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- AG Paderborn - 07.08.2025 - AZ: 2 IK 244/22
- LG Paderborn - 19.12.2025 - AZ: 5 T 307/25
Rechtsgrundlage
Tenor:
Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe zur Durchführung des Verfahrens der Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 5. Zivilkammer des Landgerichts Paderborn vom 19. Dezember 2025 wird abgelehnt.
Gründe
1. Der Prozesskostenhilfeantrag des Antragstellers ist abzulehnen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine Aussicht auf Erfolg bietet (§ 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Eine Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts Paderborn wäre gemäß § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen. Sie ist nicht statthaft. Weder bestimmt das Gesetz ausdrücklich, dass gegen den Beschluss die Rechtsbeschwerde statthaft ist (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO), noch hat das Beschwerdegericht die Rechtsbeschwerde zugelassen (§ 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ZPO). Die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde ist im Gegensatz zu den Regelungen der Revision (§ 544 ZPO) auch nicht anfechtbar (BGH, Beschluss vom 10. Januar 2008 - IX ZB 109/07, WuM 2008, 113). Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).
2. Der Antragsteller kann nicht damit rechnen, Antwort auf weitere Eingaben in der Sache zu erhalten.