Bundesgerichtshof
Urt. v. 14.07.1970, Az.: VI ZR 179/68
Rückgriffsausschluß; Familienangehörige; Innenverhältnis; Häusliche Gemeinschaft
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 14.07.1970
- Aktenzeichen
- VI ZR 179/68
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1970, 11042
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BGHZ 54, 256 - 264
- DB 1970, 1732-1734 (Volltext mit amtl. LS)
- MDR 1970, 1001 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1970, 1844-1846 (Volltext mit amtl. LS)
- VersR 1970, 950-952 (Volltext mit red. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Der Sozialversicherungsträger (SVT), dem entsprechend § 67 Abs. 2 VVG der Rückgriff gegen den Familienangehörigen (= Erstschädiger) verwehrt ist, kann sich an einen außerhalb des Versicherungsverhältnisses stehenden Zweitschädiger nur insoweit halten, als dieser im Innenverhältnis zum (familienangehörigen) Erstschädiger den Schaden zu tragen hat (Ergänzung zu BGHZ 41, 79 = VersR 64, 391).
2. Für den Rückgriffsausschluß des SVT in Anlehnung an § 67 Abs. 2 VVG genügt das Bestehen der häuslichen Gemeinschaft jedenfalls für den Zeitpunkt des Unfalls.