Bundesgerichtshof
Urt. v. 04.11.1992, Az.: XII ZB 120/92
Berufungsschrift; Briefannahmestelle; Berufungsfrist; Berufungsgericht; Tatsächlicher Eingang
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 04.11.1992
- Aktenzeichen
- XII ZB 120/92
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1992, 14365
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstelle
- NJW-RR 1993, 254-255 (Volltext mit red. LS)
Amtlicher Leitsatz
Der Eingang einer Berufungsschrift bei der Gemeinsamen Briefannahmestelle für mehrere Gerichte wahrt die Berufungsfrist nicht, wenn das Rechtsmittel an das falsche Gericht (hier: AG) adressiert ist. Es ist auch hier auf den tatsächlichen Eingang beim Berufungsgericht abzustellen.