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Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 21.06.2006, Az.: 2 BvR 761/06

Umwandlung lebenslanger Freiheitsstrafen in zeitige Freiheitsstrafen wegen unangemessener Verfahrensdauer; Berücksichtigung von Verstößen gegen den strafrechtlichen Beschleunigungsgrundsatz im Rahmen einer Strafzumessung; Charakterisierung rechtsstaatswidriger Verfahrensverzögerungen als personenbezogene Schuldmilderungsgründe; Anknüpfung der lebenslangen Freiheitsstrafe an das Tatunrecht

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
21.06.2006
Aktenzeichen
2 BvR 761/06
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2006, 18246
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
BGH - 07.02.2006 - AZ: 3 StR 460/98

Fundstellen

  • JR 2007, 251-253 (Volltext mit red. LS u. Anm.)
  • PA 2006, 199 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZAP EN-Nr. 603/2006

Verfahrensgegenstand

Verfassungsbeschwerden
gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 7. Februar 2006 - 3 StR 460/98
2 BvR 750/06,
gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 7. Februar 2006 - 3 StR 460/98
2 BvR 752/06,
gegen das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 7. Februar 2006 - 3 StR 460/98
2 BvR 761/06

Hinweis

Hinweis: Verbundenes Verfahren

Volltext siehe unter:
BVerfG - 21.06.2006 - AZ: 2 BvR 750/06

Weiteres Verbundverfahren siehe unter:
BVerfG - 21.06.2006 - AZ: 2 BvR 752/06

In den Verfahren über die Verfassungsbeschwerden
hat die 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts
durch
den Vizepräsidenten Hassemer,
die Richter Di Fabio und Landau
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG
in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl. I S. 1473)
am 21. Juni 2006
einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Verfahren werden zu gemeinsamer Entscheidung miteinander verbunden.

Die Verfassungsbeschwerden werden nicht zur Entscheidung angenommen.

Hassemer
Di Fabio
Landau