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Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 25.02.2005, Az.: BVerwG 6 PB 9/04 und BVerwG 6 P 7.05

Erstreckung von Änderungen des Verfahrensrechts zu Gunsten des Klägers auf anhängige Rechtsstreitigkeiten; Absehung von Übergangsbestimmungen; Grundsatz des intertemporalen Prozessrechts

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
25.02.2005
Aktenzeichen
BVerwG 6 PB 9/04 und BVerwG 6 P 7.05
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2005, 11847
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
OVG Nordrhein-Westfalen - 01.12.2004 - AZ: OVG 1 A 1503/03.PVL
VG Aachen - 06.03.2003 - AZ: VG 16 K 496/02.PVL

Fundstellen

  • JZ 2005, 251* (amtl. Leitsatz)
  • NJW 2005, 1449-1450 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 2005, XII Heft 19 (Kurzinformation)
  • NVwZ 2005, 967
  • ZBR 2005, 209 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZTR 2005, 273 (amtl. Leitsatz)
  • ZfPR online 2006, 10 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

Ist die Entscheidung des Beschwerdegerichts vor dem 1. Januar 2005 verkündet oder zugestellt worden und lief zu diesem Zeitpunkt die Frist für die Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde noch, so sind die - namentlich in Bezug auf die Statthaftigkeit der Grundsatzrüge - günstigeren Bestimmungen in Art. 7 des Anhörungsrügengesetzes vom 9. Dezember 2004, BGBl I S. 3220, anzuwenden.

Der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat
am 25. Februar 2005
durch
den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Bardenhewer und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Büge und Vormeier
beschlossen:

Tenor:

Die Entscheidung über die Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde im Beschluss des Fachsenats für Landespersonalvertretungssachen des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 1. Dezember 2004 wird aufgehoben.

Die Rechtsbeschwerde wird zugelassen.

Hinweis: Verbundenes Verfahren

Volltext siehe unter:
BVerwG - 25.02.2005 - AZ: 6 P 7/05