Bundesgerichtshof
Urt. v. 04.06.1981, Az.: III ZR 51/80
Urkundsbeamter; Mangelhafter Vollstreckungsbefehl; Einspruchsfrist; Schadenersatz; Gläubiger
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 04.06.1981
- Aktenzeichen
- III ZR 51/80
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1981, 12020
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- DVBl 1982, 853-854 (amtl. Leitsatz)
- JZ 1981, 782-783 (Volltext mit amtl. LS)
- MDR 1982, 122-123 (Kurzinformation)
- NJW 1981, 2345-2347 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Ist die vom Urkundsbeamten der Geschäftsstelle erteilte Ausfertigung eines Vollstreckungsbefehls so mangelhaft, daß durch ihre Zustellung an den Schuldner die Einspruchsfrist nicht in Lauf gesetzt wird, und erweist sich die im Vollstreckungsbefehl bezeichnete Forderung bei sachlicher (sonst wegen Fristversäumnis unzulässiger) Nachprüfung als nicht beweisbar, so kann der Gläubiger deswegen keinen Schadenersatz nach § 839 Abs. 1 BGB verlangen.