Bundesfinanzhof
Beschl. v. 13.09.2000, Az.: I R 57/99
Bindung des Finanzgerichts ; Mündliche Verhandlung ; Rechtliche Beurteilung ; Rechtsauffassung der Vorentscheidung
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 13.09.2000
- Aktenzeichen
- I R 57/99
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2000, 12231
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
- Art. 1 Nr. 7 BFHEntlG
Fundstelle
- BFH/NV 2001, 458
Gründe
Der Senat hält einstimmig die Revision für unbegründet und eine mündliche Verhandlung für nicht erforderlich. Die Beteiligten sind vorher davon unterrichtet und gehört worden.
Die Bindung des Finanzgerichts besteht auch hinsichtlich der anlässlich der Zurückverweisung vom Bundesfinanzhof (BFH) vertretenen rechtlichen Beurteilung (BFH-Urteile vom 17. April 1969 V R 112/67, BFHE 95, 372, BStBl II 1969, 447; vom 17. September 1992 IV R 78/90, BFH/NV 1993, 398). Dies gilt auch hinsichtlich der Beurteilungen, welche der bei der Aufhebung der Vorentscheidung ausgesprochenen Rechtsauffassung logisch vorausgehen (BFH-Urteil vom 29. April 1993 IV R 26/92, BFHE 171, 1 [BFH 29.04.1993 - IV R 26/92], BStBl II 1993, 720).
Im Übrigen ergeht die Entscheidung gemäß Art. 1 Nr. 7 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs ohne Begründung.