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Bundesarbeitsgericht
Beschl. v. 22.04.1997, Az.: 1 ABR 77/96

Übertarifliche Zulagen; Vorbehalt des Widerrufs; Steigerungen des Tarifgehalts; Alterssprünge; Höhergruppierungen; Erhöhungen der tariflichen Leistungszulage

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
22.04.1997
Aktenzeichen
1 ABR 77/96
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 1997, 10225
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
ArbG Frankfurt 20.04.1995 - 5 BV 243/94
LAG Hessen - 27.06.1996 - AZ: 5 TaBV 129/95

Fundstellen

  • AiB 1997, 678 (amtl. Leitsatz)
  • AuR 1997, 374 (amtl. Leitsatz)
  • BB 1997, 1644 (amtl. Leitsatz)
  • DB 1997, 2081-2083 (amtl. Leitsatz)
  • NZA 1997, 1059-1062 (Volltext mit amtl. LS)
  • RdA 1997, 379 (amtl. Leitsatz)
  • SAE 1998, 190
  • ZTR 1997, 480 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

Zahlt der Arbeitgeber übertarifliche Zulagen, deren jederzeitigen Widerruf er sich gegenüber einem Teil der Belegschaft vorbehalten hat, so hat der Betriebsrat mitzubestimmen, wenn der Arbeitgeber Steigerungen des Tarifgehalts aufgrund von Alterssprüngen, Höhergruppierungen oder Erhöhungen der tariflichen Leistungszulage bei den jeweils betroffenen Arbeitnehmern auf die übertarifliche Zulage anrechnet.