Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 03.10.1975, Az.: 2 AZR 339/74
Stationsreferendar; Arbeitgeberverband; Gewerkschaft; Vereinfachte Zustellung; Entgegennahme; Amtlich bestellter Vertreter; Prozeßführungsbefugnis; Empfangsbekenntnis; Unterschrift des Stationsreferendars; Rechtsmittelfrist
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 03.10.1975
- Aktenzeichen
- 2 AZR 339/74
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1975, 10009
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Hamburg 17.05.1974 - 3 Sa 92/73
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- AP Nr 5 zu § 212a ZPO
- DB 1976, 778 (Volltext)
- NJW 1976, 991 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Der Stationsreferendar bei einem Arbeitgeberverband oder bei einer Gewerkschaft kann nicht wirksam eine vereinfachte Zustellung nach § 212 a ZPO entgegennehmen, außer er ist "amtlich bestellter Vertreter" oder nach § 11 Abs. 1 Satz 1 ArbGG allgemein zur Prozeßführung ermächtigt. Ein von dem Stationsreferendar unterzeichnetes Empfangsbekenntnis ist für den Lauf der Rechtsmittelfrist rechtlich bedeutungslos.