Suche

Nutzen Sie die Schnellsuche, um nach den neuesten Urteilen in unserer Datenbank zu suchen!

Bundesgerichtshof
Beschl. v. 27.05.2021, Az.: 4 StR 142/20

Verwerfung der Anhörungsrüge

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
27.05.2021
Aktenzeichen
4 StR 142/20
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2021, 24732
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BGH:2021:270521B4STR142.20.0

Verfahrensgang

vorgehend
LG Berlin - 27.06.2019 - AZ: 235 Js 2605/18 540 Ks 7/18

Verfahrensgegenstand

Mord u.a.
hier: Anhörungsrüge

Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 27. Mai 2021 einstimmig beschlossen:

Tenor:

Die Anhörungsrüge des Verurteilten gegen den Beschluss des Senats vom 24. März 2021 wird auf seine Kosten zurückgewiesen.

Gründe

1

Der Senat hat mit Beschluss vom 24. März 2021 die Revision des Verurteilten gegen das Urteil des Landgerichts Berlin vom 27. Juni 2019 als unbegründet verworfen. Dagegen wendet sich der Verurteilte mit seiner Anhörungsrüge (§ 356a StPO) vom 19. Mai 2021.

2

Die zulässig erhobene Rüge ist unbegründet. Der Beschluss vom 24. März 2021 verletzt den Verurteilten nicht in seinem Anspruch auf rechtliches Gehör. Der Senat hat bei seiner Entscheidung kein zu berücksichtigendes Vorbringen übergangen. Die von dem Verurteilten angeführten Verfahrensrügen und rechtlichen sowie tatsächlichen Gesichtspunkte waren Gegenstand der Beratung. Ihrer ausdrücklichen Erörterung in den schriftlichen Gründen des Beschlusses bedurfte es - auch mit Rücksicht auf die hierzu gemachten Ausführungen des Generalbundesanwalts - nicht (vgl. BGH, Beschluss vom 4. März 2021 - 5 StR 451/20 Rn. 3 mwN).

3

Die Kostenentscheidung folgt aus einer entsprechenden Anwendung des § 465 Abs. 1 StPO.

Sost-Scheible
Quentin
Bartel
Rommel
Maatsch