Bundessozialgericht
Urt. v. 08.07.1970, Az.: 11 RA 266/68
Sozialgerichtsverfahren; Tatsachenermittlung; Gerichtskunde; Richterliche Tatsachenkenntnisse; Urteilsgründe
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 08.07.1970
- Aktenzeichen
- 11 RA 266/68
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1970, 10663
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 128 Abs. 1 SGG
- § 23 Abs. 2 AVG
- § 1246 Abs. 2 RVO
- § 103 SGG
Fundstellen
- MDR 1970, 960 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1970, 1814 (Volltext mit amtl. LS)
- SozR Nr 86 zu § 128 SGG
Amtlicher Leitsatz
Werden tatsächliche Feststellungen auf eine Gerichtskunde gestützt, so sind die Grundlagen der Gerichtskunde im Urteil anzugeben, wenn solche richterlichen Tatsachenkenntnisse - hier: von einer ausreichenden Zahl vorhandener Arbeitsplätze für bestimmte ärztliche Halbtagstätigkeiten - normalerweise nicht zu vermuten sind und nur selten aufgrund amtlicher richterlicher Tätigkeit erworben werden.