Bundesarbeitsgericht
Beschl. v. 23.09.1975, Az.: 1 ABR 122/73
Zwingendes Erfordernis für eine einheitliche Regelung auf Unternehmensebene; Zuständigkeit; Gesamtbetriebsrat
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 23.09.1975
- Aktenzeichen
- 1 ABR 122/73
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1975, 10137
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Hannover 02.10.1973 - 2 TaBV 14/73
Rechtsgrundlagen
- § 50 BetrVG 1972
- § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG 1972
- § 48 Abs. 1 BetrVG 1952
- § 256 ZPO
- § 551 Nr. 7 ZPO
- § 4 Nr. 5 Rahmentarifvertrag für die Arbeitnehmer der Preußischen Elektrizitäts- Aktiengesellschaft, Bereich Elektrizität vom 1. Februar 1971
Fundstellen
- AiB 1990, 321-324 (Kurzinformation)
- BB 1976, 314
- DB 1976, 56-58 (Volltext mit amtl. LS)
- DB 1975, 2041 (Volltext)
Amtlicher Leitsatz
Der Gesamtbetriebsrat ist nach § 50 Abs. 1 BetrVG für die Behandlung von Angelegenheiten, die das Gesamtunternehmen oder mehrere Betriebe betreffen, nur dann zuständig, wenn von der Regelungsmaterie her ein zwingendes Erfordernis für eine einheitliche Regelung auf Unternehmensebene besteht. Hierbei ist auf die Verhältnisse des einzelnen konkreten Unternehmens und der konkreten Betriebsräte abzustellen.