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Bundesgerichtshof
Urt. v. 31.05.1990, Az.: VII ZR 341/88

Haftung eines Anlagevermittlers; Bauherrenmodell; Verwendung von Prospekten

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
31.05.1990
Aktenzeichen
VII ZR 341/88
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1990, 14447
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • VersR 1990, 1363-1366 (Volltext mit red. LS)
  • WM 1990, 1658-1662 (Volltext mit red. LS)
  • ZBB 1990, 222

Redaktioneller Leitsatz

Zum Umfang der Haftung eines Anlagevermittlers beim Vertrieb eines Bauherrenmodells, insbesondere wenn er dabei Prospekte verwendet (in diesem Fall: Wohnstift-Projekt)

Gründe

1

Die Entscheidungsgründe stimmen nahezu wörtlich mit Ausführungen des Senats im Urteil Ä VII ZR 340/88 Ä vom selben Tag überein. Und zwar geht es in beiden Urteilen (mit identischer Beklagtenseite sowie übereinstimmender Sachverhalts- und Streitkonstellation) primär um die Anwendbarkeit der zur Publikums-KG entwickelten Grundsätze der Prospekthaftung auf das Bauherrenmodell, also um Ä von der Haftung aus § 676 BGB zu unterscheidende Ä Fragen der Haftung aus culpa in contrahendo. Das Urteil Ä VII ZR 340/88 Ä ist dementsprechend ausführlich unter I (125) 346/347 zu § 276 BGB wiedergegeben, und zwar aus Gründen des Sachzusammenhangs mit den Ausführungen zur (Eigen-)Haftung des Anlagevermittlers (I (125) 346 e-f).Entsprechend der unterschiedlichen rechtlichen Einordnung wird über einschlägige Rechtspr. zur Prospekthaftung unter I (125) § 276 BGB (im Ü-Bl. Rdn. 5.8), andererseits zur Anlagevermittler-Haftung unter I (138) § 676 BGB (zuletzt Urteil I(138)595 a-b) informiert.