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Bundesgerichtshof
Urt. v. 15.12.1994, Az.: VII ZR 246/93

Geschoßdecke; Tragfähigkeit; Schadensersatz

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
15.12.1994
Aktenzeichen
VII ZR 246/93
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1994, 15362
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BauR 1995, 388-389 (Volltext mit red. LS)
  • IBR 1995, 303 (Volltext mit red. LS u. Anm.)
  • NJW-RR 1995, 591-592 (Volltext mit red. LS)
  • ZfBR 1995, 129 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Schuldet ein Architekt Schadensersatz, weil die Geschoßdecke eines Supermarkts statt der vertragsgemäßen Tragfähigkeit von 400 kp/qm nur eine von 200 kp/qm hat, dann entfällt der Schaden nicht schon deshalb, weil der Auftraggeber derzeit das Obergeschoß als Personalaufenthaltsraum nutzt, wozu die Tragfähigkeit ausreicht.

2. Bei der Schadensberechnung wegen zu gering bemessener Tragfähigkeit einer Geschoßdecke ist darauf abzustellen, wie sich die vertragswidrige Beschaffenheit allgemein auf die Nutzbarkeit und damit auf den Ertrags- oder Veräußerungswert des Gebäudes auswirkt.