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Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 31.05.1990, Az.: 8 AZR 132/89

Mindesturlaub; Erlaßvertrag; Ausgleichsregelung; Urlaubsanspruch

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
31.05.1990
Aktenzeichen
8 AZR 132/89
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1990, 10135
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
LAG Niedersachsen 10.06.1988 - 12 Sa 1941/87

Fundstellen

  • BAGE 65, 171 - 176
  • AuR 1990, 360 (amtl. Leitsatz)
  • BB 1990, 2046-2047 (Volltext mit amtl. LS)
  • BB 1991, 837-839 (Urteilsbesprechung von Dr. Stefan Nägele)
  • DB 1991, 392-393 (Volltext mit amtl. LS)
  • DStR 1991, 91 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1991, 85 (Volltext mit amtl. LS)
  • NZA 1990, 935-936 (Volltext mit amtl. LS)
  • RdA 1990, 318
  • ZTR 1990, 531-533 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Über den gesetzlichen Mindesturlaub kann ein Arbeitnehmer weder durch Erlaßvertrag noch durch ein negatives Schuldanerkenntnis verfügen.

2. Eine allgemeine Ausgleichsregelung in einem außergerichtlichen Vergleich erfaßt einen Urlaubsanspruch nach § 5 Abs. 1 Buchst. c BUrlG nicht.