Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 23.03.2017, Az.: BVerwG 2 B 86.16 (2 C 12.17)
Anforderungen an die Belehrung eines Beamten i.S.v. § 20 Abs. 1 S. 3 Landesdisziplinargesetz Nordrhein-Westfalen (LDG NRW)
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 23.03.2017
- Aktenzeichen
- BVerwG 2 B 86.16 (2 C 12.17)
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2017, 12957
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BVerwG:2017:230317B2B86.16.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Münster - 12.12.2013 - AZ: 13 K 2231/13.O
- OVG Nordrhein-Westfalen - 05.10.2016 - AZ: 3d A 87/14.O
- nachfolgend
- BVerwG - 14.12.2017 - AZ: BVerwG 2 C 12.17
Rechtsgrundlagen
In der Verwaltungsstreitsache
hat der 2. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 23. März 2017
durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Domgörgen
und die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Hartung und Dollinger
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 5. Oktober 2016 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Gründe
Die Revision wird wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zugelassen (§ 67 Satz 1 LDG NRW i.V.m. § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO). Das Revisionsverfahren erscheint geeignet zur Klärung beizutragen, welchen Anforderungen eine Belehrung eines Beamten i.S.v. § 20 Abs. 1 Satz 3 LDG NRW genügen muss, um nicht als unrichtig i.S.v. § 20 Abs. 3 LDG NRW mit der Folge bewertet zu werden, dass die Aussage des Beamten nicht zu seinem Nachteil verwertet werden darf.