Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 03.12.1992, Az.: BVerwG 4 C 53/89
Raumordnerisches Abstimmungsverfahren; NATO; Truppenstatut; Baumaßnahme
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 03.12.1992
- Aktenzeichen
- BVerwG 4 C 53/89
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1992, 12694
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 37 BauGB
- Art. 49 NTS-ZA
Fundstellen
- DVBl 1993, 435-437 (Volltext mit amtl. LS)
- DÖV 1993, 530-531 (Volltext mit amtl. LS)
- MDR 1993, 1138-1139 (amtl. Leitsatz)
- NVwZ 1993, 894-895 (Volltext mit amtl. LS)
- NuR 1994, 225-227 (Volltext mit amtl. LS)
- ZfBR 1993, 134-136 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Das Ergebnis eines raumordnerischen Abstimmungsverfahrens nach § 4 V ROG entfaltet keine rechtliche Bindungswirkung für die nach § 37 BauGB zu treffende Entscheidung.
2. Der für ein Bauvorhaben der NATO-Streitkräfte vorgesehenen Standortgemeinde steht kein verwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz zu gegen die Zustimmung der deutschen Behörden zu der Programmvereinbarung nach Art. 49 I und zur Anwendung des sog. Auftragsbauverfahrens nach Art. 49 II des Zusatzabkommens zum NATO-Truppenstatut. Das gilt auch dann, wenn diese Zustimmung den konkreten Standort der Baumaßnahme miterfaßt.