Bundesverfassungsgericht
Beschl. v. 03.06.1975, Az.: 2 BvR 457/74
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Grundsatz des rechtlichen Gehörs; Fristversäumung; Prozeßrechtliche Vorschriften
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 03.06.1975
- Aktenzeichen
- 2 BvR 457/74
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 1975, 10976
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- AG Kiel 08.03.1974 - 39 OWi 10/74
- LG Kiel 09.04.1974 - 33 Qs Owi 84/74
Rechtsgrundlagen
Fundstelle
- BVerfGE 40, 46 - 51
Redaktioneller Leitsatz
Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs gebietet, daß die Anforderungen daran, welche Vorkehrungen der Betroffene gegen drohende Fristversäumung zu treffen und was er nach eingetretener Versäumung zu tun hat, nicht überspannt werden dürfen. Dieser Grundsatz des rechtlichen Gehörs gilt für die Anwendung und Auslegung der die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand regelnden prozeßrechtlichen Vorschriften.