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Bundesfinanzhof
Beschl. v. 14.12.1990, Az.: VI B 98/88

Bibliographie

Gericht
BFH
Datum
14.12.1990
Aktenzeichen
VI B 98/88
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 1990, 22054
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstelle

  • BFH/NV 1991, 503

Gründe

1

Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs vom 13. Dezember 1984 V R 47/80 (BFHE 143, 9, BStBl II 1985, 282 [BFH 13.12.1984 - V R 47/80]) betrifft die Vorschrift des § 174 der Abgabenordnung (AO 1977) Sachverhalte, deren Berücksichtigung "sich nachträglich als rechtsirrig erweist". Damit ist die Frage, ob eine irrige Beurteilung i. S. von § 174 Abs. 4 AO 1977 einen bewußten, oder bei Erlaß des Bescheides erkennbaren Irrtum des Finanzamtes erfordert, nicht mehr klärungsbedürftig. Im übrigen ergeht die Entscheidung nach Art. 1 Nr. 6 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs ohne Angabe von Gründen.