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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 08.03.1977, Az.: BVerwG 1 C 39/72

Bundesprüfstelle; Beisitzer; Oberste Jugendbehörde; Indizierungsantrag; Indizierungsfolgen; Versandhandelsverbot; Werbeverbot

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
08.03.1977
Aktenzeichen
BVerwG 1 C 39/72
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1977, 11067
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
ö VG Köln 25.02.1971 - 8 (6) K 2268/68
OVG Münster 26.04.1972 - XII A 443/71

Fundstelle

  • NJW 1977, 1411

Amtlicher Leitsatz

1. An einer Entscheidung der Bundesprüfstelle darf auch ein von der Regierung desjenigen Landes ernannter Beisitzer mitwirken, dessen oberste Jugendbehörde den Indizierungsantrag gestellt hat (Bestätigung von BVerwGE 27, 14).

2. Eine etwaige Verfassungswidrigkeit einzelner Indizierungsfolgen nach JgefSchrG § 3 JgefSchrG §§ 3 ff.. - hier: Versandhandelsverbot, Werbeverbot - berührt nicht die Rechtmäßigkeit der Entscheidung der Bundesprüfstelle nach JgefSchrG § 1, JgefSchrG § 2.

3. Das Versandhandelsverbot des JgefSchrG § 4 Abs. 1 Nr. 3 und das Werbeverbot des JgefSchrG § 5 Abs. 2 F: 09.06.1953 sowie des JgefSchrG § 5 Abs. 2 und 3 F: 23.11.1973 stehen mit dem Grundgesetz in Einklang.