Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 10.07.1996, Az.: BVerwG 2 WD 5/96
Soldat; Zugriff auf Vermögen Dritter; Charaktermängel; Laufbahnhemmende Maßnahme; Disziplinarmaßnahme
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 10.07.1996
- Aktenzeichen
- BVerwG 2 WD 5/96
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 12645
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- TDiG Süd Ulm 28.11.1995 - S 1 VL 10/95
Rechtsgrundlagen
- § 17 Abs. 2 S. 1 SG
- § 23 Abs. 1 SG
- § 10 Abs. 1 SG
- § 7 SG
- § 34 Abs. 1 WDO
- § 54 Abs. 5 WDO
- § 58 Abs. 2 WDO
- § 105 Abs. 1 WDO
- § 105 Abs. 3 WDO
Fundstellen
- BVerwGE 103, 357 - 361
- NVwZ 1997, 579 (amtl. Leitsatz)
- NVwZ-RR 1997, 239-240 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Greift ein Soldat im dienstlichen Bereich in Eigentum oder Vermögen Dritter ein, und gibt er damit Anlaß zu unabweisbaren Rückschlüssen auf ernstzunehmende Charaktermängel, so ist sein Fehlverhalten grundsätzlich nicht mit einer laufbahnhemmenden Maßnahme, sondern je nach den Umständen des Einzelfalles mit einer reinigenden Disziplinarmaßnahme, bei gewichtigen Erschwerungsgründen gegebenenfalls mit der Höchstmaßnahme zu ahnden.