Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 21.09.2021, Az.: BVerwG 4 BN 2.21 (4 CN 7.21)
Zulassung der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache (hier: Geeignetheit von landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieben zur Prägung eines Dorfgebiets)
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 21.09.2021
- Aktenzeichen
- BVerwG 4 BN 2.21 (4 CN 7.21)
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2021, 41024
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- ECLI:DE:BVerwG:2021:210921B4BN2.21.0
Verfahrensgang
- vorgehend
- OVG Hamburg - 15.10.2020 - AZ: 2 E 7/18.N
- nachfolgend
- BVerwG - 20.06.2023 - AZ: BVerwG 4 CN 7.21
Rechtsgrundlagen
In der Normenkontrollsache
hat der 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 21. September 2021
durch die Vorsitzende Richterin am Bundesverwaltungsgericht Schipper und
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Brandt und Dr. Hammer
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung über die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts vom 15. Oktober 2020 wird aufgehoben. Die Revision wird zugelassen.
Die Kostenentscheidung bleibt der Schlussentscheidung vorbehalten.
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren vorläufig auf 30 000 € festgesetzt.
Gründe
Die Beschwerde der Antragsgegnerin ist zulässig und begründet. Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache im Sinne von § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen.
Das Revisionsverfahren kann voraussichtlich Gelegenheit geben, die Frage zu klären, ob nur landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe geeignet sind, ein Dorfgebiet nach § 5 BauNVO zu prägen.
Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 47 Abs. 1 Satz 1, § 52 Abs. 1 und § 63 Abs. 1 Satz 1 GKG.