Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 06.09.1995, Az.: BVerwG 6 P 41/93
Personalvertretung; Zustimmungsverweigerung; Befristete Einstellung; Unzumutbare Belastung
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 06.09.1995
- Aktenzeichen
- BVerwG 6 P 41/93
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1995, 13423
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VGH Hessen - 24.06.1993 - AZ: HPV TL 796/91
Rechtsgrundlagen
- § 69 Abs. 1 PersVG Hess
- § 77 Abs. 1 PersVG Hess
Fundstellen
- BVerwGE 99, 201 - 208
- DÖV 1996, 708 (amtl. Leitsatz)
- NVwZ 1997, 76-78 (Volltext mit amtl. LS)
- ZTR 1996, 331-333 (Volltext mit amtl. LS)
- ZfPR 1996, 42-46 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
Die Verweigerung der Zustimmung zu fortlaufend wiederholten, jeweils auf ein halbes Jahr befristeten Einstellungen wechselnder Arbeitnehmer darf nach hessischem Personalvertretungsrecht - auch im Einzelfall - damit begründet werden, daß die Einarbeitung einer Vielzahl von Arbeitskräften mit derart kurzer Beschäftigungsdauer zu einer unzumutbaren Belastung der ständig beschäftigten Arbeitnehmer führt.