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Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 22.08.1995, Az.: 3 AZR 42/95

Feiertagszuschlag; Freizeitausgleich

Bibliographie

Gericht
BAG
Datum
22.08.1995
Aktenzeichen
3 AZR 42/95
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1995, 10184
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
ArbG Mainz 23.02.1994 - 7 Ca 1206/93
LAG Rheinland-Pfalz - 27.10.1994 - AZ: 1 Sa 377/94

Fundstellen

  • AuR 1995, 413 (amtl. Leitsatz)
  • BB 1995, 2224 (amtl. Leitsatz)
  • DB 1996, 2630 (amtl. Leitsatz)
  • NZA 1996, 392 (amtl. Leitsatz)
  • NZA-RR 1996, 38-39 (Volltext mit amtl. LS)
  • RdA 1995, 382 (amtl. Leitsatz)
  • ZTR 1995, 558-559 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

Nach § 39 Abs. 1 Buchst. d des Tarifvertrages über Arbeitsbedingungen für Angestellte, Arbeiter und Auszubildende des Deutschen Roten Kreuzes beträgt der Zeitzuschlag für Arbeit an gesetzlichen Wochenfeiertagen ohne Freizeitausgleich 135 %, bei Freizeitausgleich 35 %. Die dienstplanmäßige, unbezahlte Freizeit ist kein Freizeitausgleich im Sinne dieser Vorschrift. Der Zeitzuschlag für Feiertagsarbeit verringert sich nur dann auf 35 % wenn der Arbeitnehmer zum Ausgleich für die Arbeit an Feiertagen zusätzliche bezahlte Freizeit erhält.