Bundesverwaltungsgericht
Beschl. v. 11.12.2007, Az.: BVerwG 2 B 82.07 (2 C 129.07)
Zulassung der Revision bei Geeignetheit der Klärung einer Rechtsfrage; Bestimmung der Angemessenheit von Aufwendungen für medizinisch notwendige Krankenhausbehandlungen in Privatkliniken als klärungsbedürftige Rechtsfrage
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 11.12.2007
- Aktenzeichen
- BVerwG 2 B 82.07 (2 C 129.07)
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2007, 44320
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Aachen - 10.03.2005 - AZ: 1 K 1650/03
- OVG Nordrhein-Westfalen - 23.05.2007 - AZ: 6 A 1957/05
- nachfolgend
- BVerwG - 22.01.2009 - AZ: BVerwG 2 C 129.07
Rechtsgrundlagen
- § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO
- § 88 S. 2 LBG NW
- § 3 Abs. 1 BVO NW
- § 4 Abs. 1 Nr. 2 BVO NW
In der Verwaltungsstreitsache ...
hat der 2. Senat des Bundesverwaltungsgerichts
am 11. Dezember 2007
durch
die Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Kugele, Dr. Heitz und
die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Thomsen
beschlossen:
Tenor:
Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen über die Nichtzulassung der Revision gegen sein Urteil vom 23. Mai 2007 wird aufgehoben.
Die Revision wird zugelassen.
Die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens folgt der Kostenentscheidung in der Hauptsache.
Gründe
Die Revision ist nach § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. Die angestrebte Entscheidung erscheint geeignet, zur Klärung der Frage beizutragen, ob bei der Bestimmung der Angemessenheit von Aufwendungen für medizinisch notwendige Krankenhausbehandlungen in Privatkliniken nach den Grundregeln in § 88 Satz 2 LBG NW und § 3 Abs. 1 BVO NW die Einschränkungen in § 4 Abs. 1 Nr. 2 BVO NW zu beachten sind.
Dr. Heitz
Thomsen