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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 19.03.1991, Az.: BVerwG 9 B 56/91

Sachverhaltsaufklärungspflicht; Verletzung der Mitwirkungspflicht; Aufklärungsmaßnahmen; Wiedereröffnung

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
19.03.1991
Aktenzeichen
BVerwG 9 B 56/91
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1991, 12660
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Saarlouis 15.12.1988 - 6 K 78/86
OVG Saarland - 01.10.1990 - AZ: 3 R 7/89

Fundstellen

  • NVwZ-RR 1991, 587-588 (Volltext mit amtl. LS)
  • SGb 1992, 213-214 (amtl. Leitsatz)

Amtlicher Leitsatz

War das Gericht wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht nach § 86 I 1 Hs. 2 durch den klagenden Asylbewerber nicht zu weiterer Sachverhaltsermittlung verpflichtet, kann sich aus dem Gebot zur umfassenden Sachverhaltsaufklärung auch nicht die Verpflichtung ergeben, zwecks Vornahme unterbliebener Aufklärungsmaßnahmen die mündliche Verhandlung wiederzueröffnen.