Suche

Nutzen Sie die Schnellsuche, um nach den neuesten Urteilen in unserer Datenbank zu suchen!

Bundesgerichtshof
Urt. v. 29.03.1971, Az.: III ZR 98/69

Enteignungsgleicher Eingriff; Entschädigung; Schadensbegrenzung; Wiederholung eines VA; Erneute Rechtsmitteleinlegung

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
29.03.1971
Aktenzeichen
III ZR 98/69
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1971, 11237
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Fundstellen

  • BGHZ 56, 57 - 66
  • DB 1971, 1710-1713 (Volltext mit amtl. LS)
  • DVBl 1971, 695-696 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1971, 789 (Kurzinformation)
  • JZ 1971, 629 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1971, 829-830 (Volltext mit amtl. LS)
  • VersR 1971, 859-863 (Volltext mit red. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. Bei der Bemessung der wegen eines enteignungsgleichen Eingriffs zu leistenden Entschädigung ist in sinngemäßer Anwendung des § 254 Abs. 2 BGB ein Mitverschulden des Betroffenen jedenfalls insoweit zu berücksichtigen, als ihm vorzuwerfen ist, die Folgen des Eingriffs nicht abgewendet oder gemindert zu haben.

2. § 839 Abs. 3 BGB findet keine Anwendung, wenn der Betroffene es unterläßt, gegen einen Verwaltungsakt, der den sachlichen Inhalt eines vorher erlassenen und von ihm angefochtenen Verwaltungsakts lediglich wiederholt, neuerdings ein Rechtsmittel einzulegen.