Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 05.08.1966, Az.: 3 AZR 154/66
Mindestkarenzentschädigung; Karenzentschädigung
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 05.08.1966
- Aktenzeichen
- 3 AZR 154/66
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1966, 10019
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Stuttgart 06.02.1966 - 3 Sa 80/65
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- AiB 1990, 64-72 (Kurzinformation)
- BB 1966, 1310
- DB 1966, 1813-1814 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. Bezieht ein Handlungsgehilfe nach seinem Arbeitsvertrag Tarifgehalt und außerdem eine "freiwillige, jederzeit widerrufliche außertarifliche Zulage", so ist diese Zulage bei der Berechnung der gesetzlichen Mindestkarenzentschädigung (§ 74 Abs. 2 HGB) mitzuberücksichtigen.
2. Tarifgehalt und widerrufliche Zulage sind in einem solchen Fall keine "wechselnden Bezüge" im Sinne von § 74 b Absatz 2 HGB. Für die Karenzentschädigung gilt daher § 74 Abs. 2 HGB.