Bundesarbeitsgericht
Urt. v. 30.11.1977, Az.: 5 AZR 667/76
Unabdingbarkeit; Anspruch auf Abgeltung auch des gesetzlichen Mindesturlaubs; Fristlose Entlassung aus Verschulden des Arbeitnehmers; Tarifliche Regelung
Bibliographie
- Gericht
- BAG
- Datum
- 30.11.1977
- Aktenzeichen
- 5 AZR 667/76
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1977, 10163
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- LAG Hamm 15.07.1976 - 11 (7) Sa 1397/75
Rechtsgrundlagen
- § 1 BUrlG
- § 3 Abs. 1 BUrlG
- § 4 BUrlG
- § 7 Abs. 4 BUrlG
- § 13 BUrlG
- Art. II § 2 Nr. 2 Heimarbeitsänderungsgesetz vom 29. Oktober 1974
- Art. 3 Übereinkommen Nr. 132 der Internationalen Arbeitsorganisation über den bezahlten Jahresurlaub in der Neufassung von 1970
- Art. 11 Übereinkommen Nr. 132 der Internationalen Arbeitsorganisation über den bezahlten Jahresurlaub in der Neufassung von 1970
- Art. 12 Übereinkommen Nr. 132 der Internationalen Arbeitsorganisation über den bezahlten Jahresurlaub in der Neufassung von 1970
- § 6 Urlaubsabkommen für Arbeiter und Angestellte der Textilindustrie in Westfalen und im Regierungsbezirk Osnabrück/Niedersachsen 9. und 22. April 1975
Fundstellen
- DB 1978, 847-848 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1978, 1875 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Eine tarifliche Regelung, die bei jeder fristlosen Entlassung aus Verschulden des Arbeitnehmers den Anspruch auf Abgeltung auch des gesetzlichen Mindesturlaubs ausschließt, ist seit dem Inkrafttreten des Heimarbeitsänderungsgesetzes vom 29. Oktober 1974 nicht mehr zulässig.