Bundesfinanzhof
Beschl. v. 09.03.2004, Az.: VIII B 271/02
Anforderungen an eine schlüssige Darlegung des Revisionsgrundes der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache; Zulassung der Revision durch bloße Behauptung der Verfassungswidrigkeit einer Norm und deren Auslegung
Bibliographie
- Gericht
- BFH
- Datum
- 09.03.2004
- Aktenzeichen
- VIII B 271/02
- Entscheidungsform
- Beschluss
- Referenz
- WKRS 2004, 10101
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- FG Düsseldorf - 15.10.2002 - AZ: 14 K 7016/01 Kg
Rechtsgrundlage
Gründe
Die Beschwerde ist unzulässig. Sie entspricht nicht den Anforderungen an eine schlüssige Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache (§ 116 Abs. 3 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung --FGO--).
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) führt die bloße Behauptung, eine Norm und deren Auslegung seien verfassungswidrig, nicht zur Zulassung der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung, sofern diese nicht offenkundig ist. Vielmehr ist für die schlüssige Darlegung der Verfassungswidrigkeit eine substantiierte, an den Vorgaben des Grundgesetzes sowie der dazu ergangenen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts orientierte rechtliche Auseinandersetzung erforderlich (vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 9. Dezember 1996 II B 82/96, BFH/NV 1997, 254; vom 3. April 2001 VI B 224/99, BFH/NV 2001, 1138; vom 3. September 2001 XI B 154/00, BFH/NV 2002, 203). Diesen Anforderungen genügt die Beschwerdeschrift nicht. Der Senat sieht von einer weiteren Begründung der Entscheidung ab (§ 116 Abs. 5 Satz 2 FGO).