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Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 14.02.1978, Az.: 2 BvR 406/77

Auslegung des § 81a StPO; Keine verfassungsrechtlichen Bedenken; Rechtsgrundlage; Zwangsweise Veränderung; Haar- und Barttracht; Beschuldigter; Zweck einer Identifizierung

Bibliographie

Gericht
BVerfG
Datum
14.02.1978
Aktenzeichen
2 BvR 406/77
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1978, 10929
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
BGH 09.03.1977 - StB 56/77

Fundstellen

  • BVerfGE 47, 239 - 253
  • DVBl 1978, 343-344 (Volltext mit amtl. LS)
  • MDR 1978, 550 (Volltext mit amtl. LS)
  • NJW 1978, 1149-1150 (Volltext mit amtl. LS)

Redaktioneller Leitsatz

Die Auslegung des § 81a StPO begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, wenn er die Rechtsgrundlage für die zwangsweise Veränderung der Haar- und Barttracht eines Beschuldigten - bis hin zu Eingriffen in die Substanz seiner Haar- und Barttracht - zum Zwecke seiner Identifizierung begründet.