Bundesgerichtshof
Urt. v. 30.09.1970, Az.: III ZR 87/69
Abwässerkanalisation; Schuldverhältnis; Schadenersatzpflicht
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 30.09.1970
- Aktenzeichen
- III ZR 87/69
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1970, 11189
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BGHZ 54, 299 - 305
- DB 1970, 2118 (Volltext mit amtl. LS)
- DVBl 1971, 157 (Kurzinformation)
- DVBl 1971, 400-402 (Volltext mit amtl. LS)
- DÖV 1970, 818-819 (Volltext mit amtl. LS)
- JZ 1971, 94-96 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
- MDR 1971, 32 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1970, 2208-2210 (Volltext mit amtl. LS)
- VersR 1970, 1131-1133 (Volltext mit red. LS)
Amtlicher Leitsatz
Zwischen einer Gemeinde und einem einzelnen Anschlußnehmer kann hinsichtlich des Betriebs einer gemeindlichen Abwässerkanalisation und der Anlegung eines Anschlußkanals zu einem Grundstück ein öffentlich-rechtliches gesetzliches Schuldverhältnis bestehen, das eine Schadenersatzpflicht der Gemeinde nach den Grundsätzen der §§ 276, 278 BGB zu begründen geeignet ist.