Bundessozialgericht
Urt. v. 02.02.1978, Az.: 12 RK 17/76
Notwendige Beiladung des Versicherten; Fortbestehen des Krankenversicherungsverhältnisses; Beginn der Beitragspflicht; Übergangsgeld; Rehabilitation; Vorbeugende Feststellungsklage
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 02.02.1978
- Aktenzeichen
- 12 RK 17/76
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1978, 10618
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- SG Mannheim 15.01.1976 - S 7 Kr 570/75
Rechtsgrundlagen
Fundstelle
- SozR 2200 § 381 Nr 24
Amtlicher Leitsatz
1. Zur Frage der notwendigen Beiladung des Versicherten (SGG § 75 Abs 2), wenn wegen Zahlung von Übergangsgeld der Beginn der Beitragspflicht des Rehabilitationsträgers gemäß RVO § 381 Abs 3a Nr 2 bei Fortbestehen des Krankenversicherungsverhältnisses (RVO § 311 S 1 Nr 3) allein streitig ist.
2. Der Krankenversicherungsträger ist berechtigt, gegenüber dem Unfallversicherungsträger als Rehabilitationsträger Beiträge zur KV des Versicherten nach RVO § 381 Abs 3a Nr 2 durch Verwaltungsakt festzusetzen und von diesem anzufordern. Insoweit ist der Krankenversicherungsträger dem Träger der UV als Rehabilitationsträger übergeordnet.
3. Der Rehabilitationsträger hat Beiträge nach RVO § 381 Abs 3a Nr 2 vom Beginn der 7. Woche der tatsächlichen Zahlung des Übergangsgeldes an den Versicherten zu tragen.
4. Zur vorbeugenden Feststellungsklage.