Bundesgerichtshof
Urt. v. 20.06.1969, Az.: VI ZR 14/68
Fehlende Aktivlegitimation; Gerichtliche Geltendmachung; Verjährungshemmung; Schadensersatzansprüche; Sozialversicherungsträger; Tödlicher Unfall des Versicherten; Übergang eines Rechtes; Hinterbliebenenrente; Ablehnung der Zahlung
Bibliographie
- Gericht
- BGH
- Datum
- 20.06.1969
- Aktenzeichen
- VI ZR 14/68
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1969, 11033
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 202 Abs. 1 BGB
- § 116 SGB X
- § 1127 SGB X
Fundstellen
- DB 1969, 2336 (amtl. Leitsatz)
- MDR 1969, 746 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1969, 1661-1662 (Volltext mit amtl. LS)
- VRS 37, 171
- VersR 1969, 856
Redaktioneller Leitsatz
Für einen Anspruch, der mangels Aktivlegitimation nicht gerichtlich geltendgemacht werden kann, wird die Verjährung gehemmt. Dies gilt auch für die Schadensersatzansprüche eines Sozialversicherungsträgers, die er gegen den für einen tödlichen Unfall des Versicherten verantwortlichen Schädiger aus übergegangenem Recht (§§ 844 BGB, 1542 RVO [jetzt §§ 116, 117 SGB X]) so lange nicht geltendmachen kann, wie der Sozialversicherungsträger selbst die Zahlung einer Hinterbliebenenrente ablehnt.