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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 16.12.1993, Az.: BVerwG 4 C 27/92

Stellungnahme zu Bauvorhaben; Koppelungsverbot; Abtretung von Straßenflächen

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
16.12.1993
Aktenzeichen
BVerwG 4 C 27/92
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1993, 13123
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VGH München 25.03.1992 - 4 B 89.752
VG München 11.01.1989 - M 7 K 88.410

Fundstellen

  • DVBl 1994, 710 (amtl. Leitsatz)
  • DÖV 1994, 570 (amtl. Leitsatz)
  • NJW 1994, 2559
  • NVwZ 1994, 485-486 (Volltext mit amtl. LS)
  • ZfBR 1994, 140-142 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

Es verstößt grundsätzlich nicht gegen das sogenannte Koppelungsverbot, wenn die Gemeinde ihre zustimmende Stellungnahme zu einem Baugesuch (hier: nach Art. 86 I 2 BayBauO 1962) davon abhängig macht, daß der Bauwerber die nach dem Bebauungsplan für die Erschließung des Baugrundstücks (hier: Eckgrundstück) vorgesehenen Straßenflächen unter Anrechnung auf den späteren Erschließungsbeitrag und die spätere Umlegung an die Gemeinde abtritt.