Bundesverfassungsgericht
Urt. v. 17.07.1973, Az.: 1 BvR 308/69
Zwang; Entgegen der religiösen Überzeugung; Mit Kreuz ausgestatteter Gerichtssaal; Prozeßbeteiligte; Grundrechtsverletzung
Bibliographie
- Gericht
- BVerfG
- Datum
- 17.07.1973
- Aktenzeichen
- 1 BvR 308/69
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1973, 11019
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlage
Fundstellen
- BVerfGE 35, 366 - 376
- DVBl 1974, 37-38 (Volltext mit amtl. LS)
- DÖV 1974, 20-21 (Volltext mit amtl. LS)
- MDR 1974, 24-25 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1973, 2196-2198 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1974, 1185-1186 (amtl. Leitsatz)
- NJW 1974, 491 (amtl. Leitsatz)
Redaktioneller Leitsatz
Das Grundrecht eines Prozeßbeteiligten kann dadurch verletzt sein, wenn er gezwungen wird, entgegen der eigenen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung in einem mit einem Kreuz ausgestatteten Gerichtssaal verhandeln zu müssen. Dies geht aus Art. 4 Abs. 1 GG hervor.