Bundessozialgericht
Urt. v. 21.09.1967, Az.: 2 RU 65/66
Voraussetzungen eines Teilurteils; Leistungsfeststellung; Änderung maßgebender Verhältnisse; Verlust der Sehkraft; Nachschaden
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 21.09.1967
- Aktenzeichen
- 2 RU 65/66
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1967, 10470
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BSGE 27, 142 - 146
- MDR 1968, 357 (Volltext mit amtl. LS)
- SozR Nr 4 zu § 622 RVO
Amtlicher Leitsatz
1. Zu den Voraussetzungen für den Erlaß eines Teilurteils.
2. Es bedeutet keine Änderung der für die Leistungsfeststellung maßgebend gewesenen Verhältnisse, wenn ein Rentenbezieher, der durch Arbeitsunfall die Sehkraft eines Auges eingebüßt hat, später unabhängig vom Unfall auch auf dem anderen Auge erblindet (unfallunabhängiger "Nachschaden"; vergleiche BSG 29.05.1962 7/9 RV 634/60 = BSGE 17, 99 und BSG 19.06.1962 11 RV 1188/60 = BSGE 17, 114; vergleiche auch BSG 25.06.1963 11 RV 568/62 = BSGE 19, 201).