Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 11.10.1996, Az.: BVerwG 3 C 29/96
Verletzung des Gleichheitsgebotes; Rechtsverordnung; Verfassungsmäßigkeit
Bibliographie
- Gericht
- BVerwG
- Datum
- 11.10.1996
- Aktenzeichen
- BVerwG 3 C 29/96
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1996, 12656
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Verfahrensgang
- vorgehend
- VG Oldenburg (Oldenburg) 12.02.1988 - 2 A 43/86
- OVG Lüneburg 14.05.1992 - 3 A 104/88
Rechtsgrundlage
- § 7 MGV
Fundstellen
- BVerwGE 102, 113 - 119
- NJW 1997, 956-958 (Volltext mit amtl. LS)
- NVwZ 1997, 578 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
Schließt eine Rechtsverordnung eine Personengruppe in einer das Gleichheitsgebot verletzenden Weise von einer Vergünstigung aus, so ist es den Verwaltungsgerichten im allgemeinen wegen der Prärogative des Verordnungsgebers verwehrt, Ansprüche der zu Unrecht Übergangenen für begründet zu erklären. Das gilt nicht, wenn die ausstehende generell-abstrakte Regelung nur dann verfassungsgerecht wäre, wenn die solche Ansprüche vorsähe.