Bundessozialgericht
Urt. v. 30.09.1969, Az.: 1 RA 131/68
Bindender Verwaltungsakt; Neuprüfung; Sachverhaltsprüfung
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 30.09.1969
- Aktenzeichen
- 1 RA 131/68
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1969, 10836
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
Fundstellen
- BSGE 30, 99 - 105
- DB (Beilage) 1970, 8 (Volltext)
- MDR 1970, 85-87 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1970, 726-727 (Volltext mit amtl. LS)
- VersR 1970, 249 (amtl. Leitsatz)
Amtlicher Leitsatz
1. Zum Verhältnis von Nr. 3 und Nr. 4 in RVO § 1744 Abs. 1.
2. Gegenüber einem bindenden Verwaltungsakt kann der Versicherungsträger in eine neue Prüfung nach RVO § 1744 Abs. 1 Nr. 4 nur eintreten, wenn wegen des hier genannten Sachverhalts ("wissentlich falsch behauptet oder vorsätzlich verschwiegen") eine strafrechtliche Entscheidung iS von Abs. 2 Nr. 1 oder Nr. 2 ergangen ist.