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Bundesgerichtshof
Beschl. v. 09.04.2024, Az.: IX ZB 28/23

Verwerfung der Rechtsbeschwerde als unzulässig

Bibliographie

Gericht
BGH
Datum
09.04.2024
Aktenzeichen
IX ZB 28/23
Entscheidungsform
Beschluss
Referenz
WKRS 2024, 15889
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
ECLI:DE:BGH:2024:090424BIXZB28.23.0

Verfahrensgang

vorgehend
AG Nordhorn - 28.02.2023 - AZ: 3 C 126/23
LG Osnabrück - 22.05.2023 - AZ: 15a T 184/23

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Schoppmeyer, die Richter Röhl, Dr. Schultz, Weinland und Kunnes
am 9. April 2024
beschlossen:

Tenor:

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der Zivilkammer 15a des Landgerichts Osnabrück vom 22. Mai 2023 wird auf Kosten des Antragstellers als unzulässig verworfen.

Gründe

1

Die als Rechtsbeschwerde auszulegende Beschwerde ist gemäß § 577 Abs. 1 Satz 2 ZPO als unzulässig zu verwerfen. Sie ist nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt und zudem nicht statthaft. Aus § 574 Abs. 1 Satz 2, § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO folgt, dass die Anrufung des Bundesgerichtshofs als weiterer Rechtsmittel- und damit auch Beschwerdeinstanz im summarischen Eilverfahren des einstweiligen Rechtsschutzes von vorneherein gesetzlich ausgeschlossen ist (vgl. BGH, Beschluss vom 27. Februar 2003 - I ZB 22/02, BGHZ 154, 102, 103 f; vom 25. Juni 2020 - III ZB 22/20, juris Rn. 4; vom 30. November 2022 - VII ZA 3/22, juris). Der Weg einer außerordentlichen Beschwerde ist nicht eröffnet (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - IX ZB 11/02, BGHZ 150, 133 ff) und verfassungsrechtlich auch nicht geboten (BVerfGE 107, 395 ff).

Schoppmeyer
Röhl
Schultz
Weinland
Kunnes