Bundessozialgericht
Urt. v. 27.01.1965, Az.: 6 RKa 15/64
Krankenkasse; Tätigkeitsbereich des Kassenarztes; Honorarverteilungsmaßstab; Berufsfreiheit; Honorarkürzung
Bibliographie
- Gericht
- BSG
- Datum
- 27.01.1965
- Aktenzeichen
- 6 RKa 15/64
- Entscheidungsform
- Urteil
- Referenz
- WKRS 1965, 10318
- Entscheidungsname
- [keine Angabe]
- ECLI
- [keine Angabe]
Rechtsgrundlagen
- § 368f Abs. 1 S. 5 RVO
- Art. 12 Abs. 1 S. 2 GG
Fundstellen
- BSGE 22, 218 - 225
- MDR 1965, 694 (Volltext mit amtl. LS)
- NJW 1965, 2025-2029 (Volltext mit amtl. LS)
Amtlicher Leitsatz
1. RVO § 368f Abs. 1 S. 5, wonach der Honorarverteilungsmaßstab zugleich sicherstellen soll, daß eine übermäßige Ausdehnung der Tätigkeit des Kassenarztes verhütet wird, verstößt nicht gegen GG Art 12.
2. Der zum 01.07.1960 in Kraft getretene Honorarverteilungsmaßstab der KÄV Nordrhein, der eine progressive Kürzung des Honorars bei Überschreiten bestimmter Grenzen vorsah, ist rechtmäßig.