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Bundesverwaltungsgericht
Urt. v. 11.06.1993, Az.: BVerwG 8 C 32/90

Gemeinderecht; Hebesatz; Gesetzgebungskompetenz; Gewerbesteuer

Bibliographie

Gericht
BVerwG
Datum
11.06.1993
Aktenzeichen
BVerwG 8 C 32/90
Entscheidungsform
Urteil
Referenz
WKRS 1993, 13039
Entscheidungsname
[keine Angabe]
ECLI
[keine Angabe]

Verfahrensgang

vorgehend
VG Aachen 13.12.1983 - 2 K 1389/82
OVG Nordrhein-Westfalen - 07.09.1989 - AZ: 4 A 698/84

Fundstellen

  • DVBl 1993, 1366-1367 (Volltext mit amtl. LS)
  • DÖV 1993, 1093-1094 (Volltext mit amtl. LS)
  • JuS 1994, 533-534 (Volltext mit amtl. LS)
  • NVwZ 1994, 176-177 (Volltext mit amtl. LS)

Amtlicher Leitsatz

1. In welchem Ausmaß die Gemeinden zu Deckung ihres Finanzbedarfs ihre Steuerquellen heranziehen wollen, steht in ihrem Ermessen.

2. Das bundesrechtliche Hebesatzrecht der Gemeinden für die Gewerbesteuer (Art. 106 VI 2 GG i. V. mit § 16 I, V GewStG) gewährt dem Landesgesetzgeber keine Kompetenz, die Bemessung der Hebesätze an die Ausschöpfung des Gebührenrahmens für besondere Leistungen der Gemeinden (vgl. § 63 II Nr. 1 NWGO) zu binden.